• Genau so!

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_11″ title_font_options=“tag:h2″ subtitle_font_options=“tag:h1|font_style_italic:1″ subtitle=“Eindrücke von der Südtribüne | FCSP vs. Hertha BSC“ heading_margin=“margin-bottom:20px;“]Genau so![/dfd_heading]

    Ein 0:2 stand um kurz nach 22.30 Uhr auf der Anzeigetafel im Millerntor. Der Schiedsrichter hatte gerade die 90 Minuten in der zweiten Hauptrunde des DFB-Pokals des FC St. Pauli gegen Hertha BSC abgepfiffen.

    Trotz Niederlage hatte der Banner, der immer noch in die Höhe gehalten wurde, als sich die Mannschaft unter Applaus in die Kabine verabschiedete und Ewald Lienen erst nach Sprechchören zum obligatorischen TV-Interview gehen gelassen wurde, seine Berechtigung.

    Genau so! Einsatz und Kampf. Leidenschaft. Laufen für den Mitspieler. Ein Lattentreffer. Ein lautstarkes Stadion im Rücken. Auch wenn nicht alles klappte, teilweise die gleichen doofen Fehler begangen wurden wie in den Vorwochen und die Niederlage gegen den Bundesligisten am Ende verdient war, macht das Spiel Hoffnung für die kommenden Liga-Wochen.

    Forza, FCSP!

    25. Oktober 2016 | DFB-Pokal, 2. Hauptrunde
    Hamburg, Millerntor

    FCSP vs. Hertha BSC 0:2 (0:1)
    [announcement icon=“dfd-icon-photocamera_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_border=“0″ content_bg=“#f9f8f9″]Minox 35GT, Kleinbild
    Rollei 35, Kleinbild[/announcement]
    [announcement icon=“dfd-icon-film“ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_bg=“#f9f8f9″]Ilford HP5+ @1600[/announcement]
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  • Torschütze – Deniz Naki

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_11″ title_font_options=“tag:h2″ subtitle_font_options=“tag:h1|font_style_italic:1″ subtitle=“Eindrücke von der Gegengeraden | FCSP vs. Werder Bremen“ heading_margin=“margin-bottom:20px;“]Torschütze – Deniz Naki[/dfd_heading]

    Millerntor. Flutlicht. Nieselregen. Weil die Süd- und Nordtribüne an diesem Donnerstagabend beim Testpiel gegen den SV Werder Bremen geschlossen bleiben, leuchtet das Weiß des Schriftzuges während der 90. Minuten. Kein Mensch ist illegal.

    1:1 endet die Partie. Heim-Torschütze – Deniz Naki. Eine von vielen Solidaritätsbekundungen an diesem Abend für den Ex-St-Paulianer.

    Meine Eindrücke gibt es heute von der Gegengeraden. Und aufgenommen mit einer Kamera, die ich erst vor ein paar Tagen geschenkt bekam – danke, Fernando. Eine Minox 35GT, für die dann auch pünktlich zum Spiel die bestellte Batterie im Briefkasten lag. Noch einmal kleiner und auch wesentlich leiser als meine Rollei 35, wird sie mich wohl in der nächsten Zeit auf der Straße begleiten. Die Mischung aus Belichtungsautomatik (einstellbare ISO-Werte von 25 bis 800) und dem Fokussieren durch Blende und Schätzen der Entfernung macht sie für mich sehr interessant. Und beim ersten Test mit schwachem Licht hat sie sich schon mal nicht schlecht geschlagen. Seht selbst…

    06. Oktober 2016 | Testspiel
    Hamburg, Millerntor

    FCSP vs. Werder Bremen 1:1 (1:0)
    * * *
    Deniz Naki | Deutsch-türkischer Fußballer kurdischer Abstammung, u.a. beim FC St. Pauli aktiv. In der Türkei drohen ihm aktuell bis zu fünf Jahren Haft wegen des Vorwurfs der Verbreitung von PKK-Propaganda. Auf Facebook widmete er den Sensationssieg seines Teams im türkischen Pokal u.a. all denen, „die bei den Grausamkeiten, die seit über 50 Tagen auf unserem Boden stattfinden, getötet oder verletzt wurden“. (Quelle: spiegel.de) | „Ich denke nicht daran abzuhauen.“ Interview mit tagesschau.de
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  • Unterwegs mit dem FC Lampedusa

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_11″ title_font_options=“tag:h2″ subtitle_font_options=“tag:h1|font_style_italic:1″ subtitle=“NoBorder Tour 2016 | Zu Gast beim Husumer SV Team Nord Hafen“ heading_margin=“margin-bottom:20px;“ title_t_heading=““ subtitle_t_heading=““]Unterwegs mit dem FC Lampedusa[/dfd_heading]

    Dort wo das Dach aufhört prasselt der Regen auf den Asphalt des Bahnsteiges. Nur ein Mitarbeiter in seiner orangefarbenen Sicherheitsweste hebt sich ab vom diesigen Grau an diesem frühen Samstagmorgen. Andere schleichen mit müden Blicken an uns vorbei. Es ist kurz nach sieben Uhr. Vor der noch heruntergelassenen Fassade des Elektromarktes im Bahnhof Altona stehen ein paar Sporttaschen auf dem Boden. Füße drum herum.

    Eins, zwei, drei, vier… Noch sind nicht alle da. Von den nach und nach Ankommenden werde ich mit Handschlag begrüßt. …fünf, sechs, sieben… Sie zählt und hakt die Namen auf einer Liste ab. Legt den Notizblock zwischendurch immer wieder auf eine Tasche. FC Lampedusa Hamburg, klebt ein runder Sticker darauf. Klick. Nach meinem ersten Foto davon überdeckt sie den mit einem aktuellen. Aus Hamburg wurde St. Pauli. Aus dem Blau im Logo wurde braun. Aus der Assoziation Meer wurde Erde. Geerdet. Angekommen. Das ist der Wunsch.

    Als der Zug schließlich mit etwas Verspätung aus dem Bahnhof rollt, sind wir 20. Zwei Trainerinnen und 17 Jungs, Spieler des FC Lampedusa St. Pauli auf dem Weg nach Husum und ich. Heute zum ersten Mal dabei. Mit Kamera und Filmen im Rucksack.

    Der FC Lampedusa spielt im Rahmen seiner NoBorder Tour gegen den Husumer SV Team Nord Hafen. Dass die Partie gegen das Integrationsteam am Ende 1:6 ausgeht, ist nebensächlich. Der Gastgeber ist vor allem körperlich überlegen und das Spiel auf Großfeld und Rasen gewohnt. Die Hamburger zeigen aber immer wieder gute Ansätze, belohnen sich mit dem Ehrentreffer und bekommen Applaus von den Zuschauern, die inzwischen zahlreich an der Bande lehnen.

    Dem Freundschaftsspiel folgt ein gemeinsamer Nachmittag. Mit Sonne. Mit viel Lachen. Mit Krabbenbrötchen und Kuchen. Mit Selfies und Gruppenfotos. Und mit Döner auf dem Asphalt sitzend vor einem kleinen Stadtrundgang und einer herzlichen Verabschiedung am Bahnhof, als der Zug abends einrollt.

    Es ist ruhig im Abteil. Hier und da eine leise Unterhaltung. Etwas Musik. Einige der Jungs schlafen quer auf den Sitzen liegend. Zeit, den Tag zum ersten Mal etwas Revue passieren zu lassen. Zeit für Gespräche, die nicht vordergründig mit dem heutigen Spiel zu tun haben. Gespräche, die von den Jungs handeln, von ihren Geschichten. Von Flucht und Ankommen. Von der Ungewissheit einer drohenden Abschiebung. Gespräche, die davon handeln, dass sie diese Gedanken an einem Tag wie heute vergessen können.

    Mein Blick wandert zu den Schlafenden. Visuelle Eindrücke und Gesprächsfetzen vermischen sich. Manche so extrem gegensätzlich, dass es surreal wird.

    Selbst gehen. Als Letztes vor einer drohenden Zwangsabschiebung und der Verweigerung einer erneuten Einreise. Ein Alltag in ständiger Ungewissheit vorher. Integration mit immer wieder befristetem Aufenthalt im Hinterkopf.
    Jungs mit schmalen Schultern. Mit zum Teil traumatischen Erlebnisse in der alten Heimat und mit Strapazen während der Flucht nach Hamburg. Jungs, gerade erst angekommen, die hier zur Schule gehen, neue Freunde haben, die die Sprache sprechen, die Fußball spielen. Jungs, die Zukunftspläne haben. Sie müssen entscheiden, wann sie genau das wieder aufgeben.

    Wir haben ihnen gesagt, dass sie uns Bescheid sagen sollen, wann der Bus fährt. Dass wir uns wenigstens noch von ihnen verabschieden können. Sie schluckt und wird still.

    Um kurz nach zehn Uhr abends endet der gemeinsame Tag wieder am Bahnhof Altona. Mit Umarmungen zum Abschied bevor sich die Jungs ihre Taschen schnappen und in unterschiedliche Richtungen verschwinden. Bis zum nächsten Mal. Aber zwei von ihnen werden dann nicht mehr dabei sein. Weil der Bus abfuhr.

    17. September 2016
    Husum, Schleswig Holstein

    Husumer SV Team Nord Hafen vs.
    FC Lampedusa St. Pauli 6:1 (4:0)
    * * *
    FC Lampedusa St. Pauli | „We are here to play. We are here to stay.“ Fußballclub, seit August 2016 unter dem Dach des FC St. Pauli, mit Wurzeln im Viertel. Entstanden aus der Gruppe Lampedusa-Flüchtlingen, die im Winter 2012/13 Hamburg erreichten. Zugänglich für jeden, der Fußball spielen möchte. Dabei ist es unwichtig, wie die Jungs nach Hamburg gekommen sind, wie lange sie bleiben werden, ob sie offizielle Dokumente haben, oder nicht. Einmal wöchentlich trainieren sie unter Anleitung des Trainerinnenteams, spielen Turniere und Freundschaftsspiele, 2016 die NoBorder Tour gegen Integrations-Teams aus den unterschiedlichen Bundesländern. | WebseiteFacebookTwitter
    Husumer SV Team Nordhafen | Integrationsteam des Husumer SV seit Frühjahr 2016. „Fußball ist das Medium. Der integrative Spirit geht für alle Beteiligten weit darüber hinaus.“ | Webseite
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    Heimspiel. The Refugees Supperts Club | Initiative von 11Freunde, um Sportvereine in ihrer Arbeit für und mit Geflüchteten zu unterstützen. | Webseite
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    [announcement icon=“dfd-icon-photocamera_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_border=“0″ content_bg=“#f9f8f9″]Rollei 35, Kleinbild
    Leica M4 mit Jupiter-12, Kleinbild[/announcement]
    [announcement icon=“dfd-icon-film“ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_bg=“#f9f8f9″]Ilford HP5+ @1600[/announcement]
    [announcement icon=“dfd-icon-bottle_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_bg=“#f9f8f9″]Spürsinn HCD-80 und HCD-50 (2-Phasen)[/announcement]
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  • Zwei zu zwei

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_11″ title_font_options=“tag:h2″ subtitle_font_options=“tag:h1|font_style_italic:1″ subtitle=“Eindrücke von der Südtribüne | FCSP vs. 1860 München“ heading_margin=“margin-bottom:20px;“]Zwei zu zwei[/dfd_heading]

    Hamburg. Millerntor. Donnerstagabend. Flutlicht.

    FC St. Pauli. TSV 1860 München. 1:0. Gegentreffer. 2:1. Gegentreffer. Viel Kampf. Lautes Stadion.

    Am Ende bleibt ein Punkt.

    22. September 2016 | Spieltag 6
    Hamburg, Millerntor

    FCSP vs. 1860 München 2:2 (1:0)
    [announcement icon=“dfd-icon-photocamera_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_border=“0″ content_bg=“#f9f8f9″]Rollei 35, Kleinbild[/announcement]
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    [announcement icon=“dfd-icon-bottle_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_bg=“#f9f8f9″]Spürsinn HCD-80 und HCD-50 (2-Phasen)[/announcement]
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  • Im Fahnenmeer

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_11″ title_font_options=“tag:h2″ subtitle_font_options=“tag:h1|font_style_italic:1″ subtitle=“Eindrücke von der Südtribüne | FCSP vs. Eintracht Braunschweig“ heading_margin=“margin-bottom:20px;“]Im Fahnenmeer[/dfd_heading]

    „Pfeif‘ endlich ab“, rief er in Richtung des Schiedsrichters, neben mir am Zaun stehend. Die Fahne zusammengerollt in der Hand, als die 90 regulären Minuten auf der Uhr gerade abgelaufen waren. Auf der Anzeigetafel stand ein 0:2. Deutlich. Schmerzhaft. Ob der Art und Weise der Niederlage des FC Sankt Pauli gegen Eintracht Braunschweig. Am zweiten Spieltag. Im Millerntor.
    Was schreibt man zu einem Spiel, das aus braun-weißer Sicht beinahe mit Beginn der Partie schon nicht mehr stattfand? Zu einem Spiel, das Hoffnung machende Ansätze vermissen ließ und in dem sich die Fehler häuften? Zu einem Spiel, in dem man dem Gegner die beiden Tore dann auch noch auf dem Tablett servierte? In der 40. Minute das 0:1. Und in der 67. Minute das 0:2.

    Es war der langersehnte Heimspielauftakt im Millerntor nach der Sommerpause, mit einer tollen Choreo zum Anpfiff über alle vier Tribünenteile.

    Es war eine Niederlage im braun-weißen Fahnenmeer.

    13. August 2016 | Spieltag 2
    Hamburg, Millerntor

    FCSP vs. Eintrach Braunschweig 0:2 (0:1)
    [announcement icon=“dfd-icon-photocamera_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_border=“0″ content_bg=“#f9f8f9″]Rollei 35, Kleinbild[/announcement]
    [announcement icon=“dfd-icon-film“ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_bg=“#f9f8f9″]Ilford HP5+ @1600[/announcement]
    [announcement icon=“dfd-icon-bottle_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_bg=“#f9f8f9″]Spürsinn HCD-80 und HCD-50 (2-Phasen)[/announcement]
    [easy-social-share counters=“1″ counter_pos=“insidename“ fixedwidth=“yes“ column=“yes“ fixedwidth_px=“150″ columns=“6″]
  • AntiRa 2016

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_11″ title_font_options=“tag:h2″ subtitle_font_options=“tag:h1|font_style_italic:1″ subtitle=“Drei Tage. Mittendrin. Auf Film.“ heading_margin=“margin-bottom:20px;“]AntiRa 2016[/dfd_heading]
    27. bis 29. Mai 2016 | Hamburg, Millerntor

    Fußball und ein großes Miteinander. Drei Tage lang war ich als Zuschauer dabei. Und brauchte hinterher Zeit, um das Wochenende aufzuarbeiten.

    Zum Einen meine analogen Filme entwickelnd und scannend, um euch Eindrücke in Bildern zu zeigen. Zum Anderen mental, um genau die auch erstmal für mich zu sortieren. Das Wochenende hat mich mitgenommen. Sehr positiv.

    * Danke an alle Beteiligten für drei großartige Tage AntiRa 2016! *

    Und jetzt kommt noch einmal mit.

    AntiRa | Einladungsturnier der Fanszene des FC Sankt Pauli für linke und antirassistische Fangruppen, die auf dem Platz um Tore spielen und sich zwischen den Partien u.a. in Workshops austauschen und miteinander feiern. 36 Mannschaften aus Europa und Israel folgten der Einladung zur neunten Auflage, ausgetragen vom 27. bis 29. Mai im Millerntor auf Sankt Pauli in Hamburg.

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_03″ title_font_options=“tag:h4″ subtitle_font_options=“tag:h5|font_style_italic:1″ subtitle=“Tag 01 | Freitag, 27. Mai“ subheading_margin=“margin-bottom:10px;“]Kein Fußball den Faschisten[/dfd_heading]

    Zwischen den Eingängen zu Südtribüne und Gegengerade stehen weiße Zelte auf dem Asphalt. Für die kommenden Tage das Dach über dem Kopf für viele der angereisten Spieler und Fans. Rucksäcke daneben. Wasserflaschen. Menschen. Und wenn sie laufen, klappern die Nocken ihrer Töppen auf dem Beton.

    Fußball. Auf Rasen. Im Millerntor. Von dort schallt gerade die Aufforderung bis auf den Vorplatz, sich für die ersten Spiele einzufinden.

    Es ist Freitag. Tag eins des AntiRa.

    Früher Nachmittag. Entspannter und sportlicher Auftakt für ein langes Wochenende. Mit An- und Abpfiffen per Mikrofonansage. Mit rollenden Bällen auf drei Feldern gleichzeitig. Mit Toren und Jubel. Mit großem Miteinander. Und mit Musik aus den Lautsprechern bis die Sonne untergeht und Sport zu Party wird. So erzählte man sich hinterher.

    [easy-social-share counters=“1″ counter_pos=“insidename“ fixedwidth=“yes“ column=“yes“ fixedwidth_px=“150″ columns=“6″]
  • Tag 02 | Sonnabend, 28. Mai

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_03″ title_font_options=“tag:h4″ subtitle_font_options=“tag:h5|font_style_italic:1″ subtitle=“Tag 02 | Sonnabend, 28. Mai“ subheading_margin=“margin-bottom:10px;“]“Meine Frau hat den Applaus verdient.“[/dfd_heading]

    Ausgeschlafen? Bekannte Gesichter. Gegenseitiges Anlächeln mit müden Blicken. Der eine oder andere kauend, weil so viele Helfer dafür sorgen, dass niemand mit knurrendem Magen in den Tag starten muss. Und dass es auch an sonst nichts fehlt. Kaffee. Und mit dem Becher in der Hand in die Sonne.

    Es ist Sonnabend. Tag zwei des AntiRa.

    Kurz vor zehn Uhr. Nach und nach füllt sich der Rasen. Spiele beginnen. Pyrotechnik wird ausgepackt und hüllt die Umstehenden in dichten Rauch. Die einzelnen Fangruppen hängen ihre Banner an die Zäune. Immer mehr Zuschauer mischen sich unter die Teilnehmer. Gesänge. Gespräche. Viele neue Bekanntschaften.

    Pappe, Kleber und Farbe. Vier Balken, die sich doppelt kreuzen und die so zusammengebastelt ein Gestell ergeben, in das 26 kleine Becher Bier auf einmal passen. Platz für einen Vorrat, um damit mehr als nur das eigene Team zu versorgen. Und unbeladen könnte es eine gute Deko für den Torbalken abgeben. Denkt sich einer der Jungs. Steht auf Zehenspitzen im Rücken des Torwartes auf dem Feld und versucht es auf der Latte auszubalancieren. Während die Partie gerade läuft. Es stört niemanden.

    Mit zunehmender Dauer des Turniers ist es zumindest für mich sowieso ein Wunder, dass jeder der Akteure auf dem Feld noch erkennt, wem er den Ball gekonnt in den Lauf passen und wem besser nicht vor die Füße spielen sollte. Wer kann und zum Anpfiff auf dem Rasen steht, spielt. Egal, ob es gerade für das eigene Team ist, für ein befreundetes oder für eines,  das sonst in Unterzahl antreten würde.

    Unterschiedlich farbige Trikots gemischt mit grünen Leibchen und nackten Oberkörpern. Tore. Jubel. Pyro.

    Kleine Momente der Erholung. Neben dem Rasen liegend. Alle Viere von sich gestreckt. Oder nachgeholter Schlaf in einer ruhigen Ecke im Schatten.
    Bis es am Nachmittag auch auf dem Rasen zwischenzeitlich ruhiger wird. Die Spiele unterbrochen werden und die Musik pausiert.

    * * *
    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_03″ title_font_options=“tag:h4″ subtitle_font_options=“tag:h2″ subtitle=“Zeitzeugengespräch mit Marianne und Günther Wilke“][/dfd_heading]

    In der Talk Lounge sitzen Marianne und Günther Wilke in den Ledersesseln auf dem Podium. „Meine Frau hat den Applaus verdient“, sagt Günther Wilke als sie das Mikrophon an ihn übergibt und die jungen Menschen auf den Stühlen im Zuschauerbereich der älteren Dame herzlich applaudieren. Er lächelt sie warm an. „Nicht immer kann sie so locker sprechen.“ Zu viele Emotionen mischen sich in die Erinnerungen.

    Marianne Wilke wurde im Juli 1929 in Hamburg geboren. Im Publikum ist es still, als sie von ihrer Kindheit als Tochter einer deutschen Mutter und eines Vaters mit jüdischem Glauben erzählt, von zunehmenden Diskriminierungen bis hin zur Verfolgung. Von mutiger Hilfe von Lehrern und Freunden. Und von stillen Solidaritätsbekundungen. „Immer wieder lagen Lebensmittel vor unserer Tür. Aber niemand traute sich zu klingeln.“ Von einer Flucht nach England. Von der Deportation ihres Vaters, der das Konzentrationslager überlebte. Und von der Deportation ihrer Großeltern, von denen sie nie wieder etwas hörte.

    „Vor kurzem waren wir in Riga“, übernimmt Günther Wilke das Wort. „Dort haben wir in einen Stein gemeißelt die Namen von Mariannes Großeltern entdeckt. Das war ein sehr emotionaler Moment.“ Stille. Mit einem Kloß im Hals.

    Auch, weil der Kampf gegen den Faschismus bis heute nichts an seiner Aktualität verloren hat.

    „Zwar sind beide Zeiten nicht miteinander vergleichbar – wir leben in keinem faschistischen Staat – aber die Ideologie ist nicht ausgerottet. Dagegen müssen wir aufstehen. Und deswegen gehen wir beide immer wieder auf Gegendemonstrationen.“ Marianne Wilke richtet sich auf im Sessel. „Wir können nicht mehr mitmarschieren, aber wir hören bei den Auftakt- und Endkundgebungen zu, diskutieren und setzen unsere Zeichen.“

    Die Lehre aus der Vergangenheit müsse sein, dass sich jegliche Art von Rassismus verbietet und die junge Generation die Verantwortung übernehme, dass so etwas nie wieder passiert. „Wir gehen in die Schulen“, sagt sie. Etwa 20 Mal im vergangenen Jahr saßen beide in einer Runde mit Zehntklässlern oder angehenden Abiturienten zusammen. Und wenn nach ihren Schilderungen zunächst Stille unter den Jugendlichen herrsche, frage sie nach der Band Die Ärzte und zitiert aus einem Lied:

    Es ist nicht deine Schuld, dass die Welt ist, wie sie ist. Es wär nur deine Schuld, wenn sie so bleibt.

    „Dann nicken alle. Das kennen sie. Und dann kommen die richtigen Fragen – Was kann ich tun? – Es gibt kein Rezept – Das musst du tun, dann wird die Welt besser.“ Es seien viele kleine Schritte. „Aber jeder zählt!“ Appelliert sie, unabhängig davon, ob es soziales Engagement ist oder antifaschistisches.

    „Hier – Sankt Pauli finde ich klasse. Das ist ein schönes Beispiel. Und ich bin sehr dankbar darüber, dass es Veranstaltungen wie diese gibt.“ Sie nickt. Und lächelt in die Runde.

    Im März 2015 erhielt Marianne Wilke für Erinnerungsarbeit und nachhaltiges Engagement gegen Rechtsextremismus das Bundesverdienstkreuz.

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    Ich sitze auf den Stufen der Gegengerade. Ganz oben im Stehplatzbereich. Dort, wohin bei Heimspielen mein Blick immer wieder schweift, weil große Fahnen wehen. Und lasse das eben Gehörte in aller Ruhe noch einmal Revue passieren. Der Trubel spielt sich unten ab.

    Auf dem Rasen wurden inzwischen die nächsten Partien an- und werden schließlich die letzten für heute abgepfiffen.

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    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_03″ title_font_options=“tag:h4″ subtitle_font_options=“tag:h2″ subtitle=“Viel Rauch für ein Gruppenfoto.“][/dfd_heading]
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    Gute Nacht.

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  • Tag 03 | Sonntag, 29. Mai

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_03″ title_font_options=“tag:h4″ subtitle_font_options=“tag:h5|font_style_italic:1″ subtitle=“Tag 03 | Sonntag, 29. Mai“ subheading_margin=“margin-bottom:10px;“]“Being here is a dream come true.“[/dfd_heading]

    Moin! Schlaflose Stunden bei vielen. Kaffee. Nach dem Motto – viel hilft viel. Bier. Nach dem gleichen Motto.

    Es ist Sonntag. Dritter Tag des AntiRa.

    Kurz nach zehn Uhr. Die Platzierungsspiele beginnen heute etwas später. Zusammengewürfelte Teams. Ein Elfmeterschießen um den Finaleinzug. Pyro. Regen. Und Jubel nach dem Turniersieg vom gemeinsamen Team Roter Stern Leipzig & FC Vova.

    Das Highlight des dritten Tages ist das Konzert von Esther Bejarano & Microphone Mafia vor dem Ausklang in den Fanräumen.

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    Esther Bejarano hat Auschwitz überlebt. Im Konzentrationslager wurde nach Mädchen gesucht, um ein Orchester zu gründen. Ein Klavier, auf dem sie für die Aufnahme vorspielen konnte, gab es nicht. Nur ein Akkordeon. Und um das zu bespielen, reichte ihr eine kurze Einübungszeit.
    Mit dem Orchester machte sie Musik, wenn neue Züge anrollten, die Menschen in den Tod fuhren.

    „Mit Tränen in den Augen haben wir gespielt. Wir konnten auch nicht aufhören zu spielen, weil hinter uns die SS stand mit ihren Gewehren. Wenn wir aufgehört hätten, hätten sie uns erschossen.“

    Esther Bejarano. Mit Musik gegen Rassismus.

    Die Flucht gelang ihr während eines Todesmarsches 1945. Heute kämpft sie gegen Rassismus und steht für Lesungen und Konzerte gemeinsam mit ihrem Sohn und der Band Microphone Mafia auf der Bühne.

    „Schaut in unsere Augen und seht die Entschlossenheit.
    Hört unseren Protest. Unsere Gesänge.
    Die Sehnsucht nach Menschlichkeit.
    Das wichtigste Kapital der Erde, die Menschheit.
    Es beginnt mit einem leisen Flüstern und endet in einem großen Aufschrei.
    Wir entlarven falsche Masken, die hinter dunklen Lügen die Zukunft belasten.
    Bei eurem Maskenball geben wir jetzt den Takt an.
    In popolo triumphera. Mit Hand, Herz und Verstand.“

    (Esther Bejarano, Avanti Popolo)

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    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_03″ title_font_options=“tag:h4″ subtitle_font_options=“tag:h2″ subtitle=“Den Siegerpokal für Roter Stern Leipzig & VC Vova“ title_t_heading=““ subtitle_t_heading=““][/dfd_heading]

    Um die Annahme des Pokals für den Turniersieg gibt es nach drei intensiven Tagen im Millerntor keinen Zweifel. Nach einem souveränen Sieg im Finale strecken den die Männer von Roter Stern Leipzig & VC Vova in die Höhe.

    Und bei anderen Endplatzierungen nimmt FC Sankt Pauli-Präsident Oke Göttlich es nicht ganz so genau.

    „Sie wollten nicht Zehnter werden. Dann haben wir jetzt also drei achte Plätze.“

    Jeder der 36 Mannschaften überreicht er gemeinsam mit Spieler Marc Hornschuh und Esther Bejarano ein Andenken an die drei Tage auf Sankt Pauli.

    „Esther, kannst du noch küssen?“ Grinst er mittendrin die kleine Dame neben sich an.

    Und die Antwort kommt promt. „Ja ja, noch viele.“

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    Zum Abschluss wählt einer der Spieler noch ganz persönliche Worte, den Arm um Oke Göttlich gelegt.

    „I am from Asia. Being here is a dream come true. This is one big family. Thank you.“

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    Es ist Sonntagabend. Das war das AntiRa 2016.

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    Canonet QL17 GIII, Kleinbild
    Olympus AF-10 Super, Kleinbild[/announcement]
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