• Ein Sieg auf zwei Ebenen

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_11″ title_font_options=“tag:h2″ subtitle_font_options=“tag:h1|font_style_italic:1″ subtitle=“Auswärts | Kiel vs. FCSP“ heading_margin=“margin-bottom:20px;“]Ein Sieg auf zwei Ebenen[/dfd_heading]

    Auswärts. Nach Kiel. Am Dienstagabend. In einem Zug voller St. Pauli-Fans und mit einer älteren Dame auf dem Platz neben mir, die uns Horde sehr amüsiert und entspannt aufnahm und schließlich meinte: „Dann muss ja St. Pauli heute gewinnen. Sonst seid ihr ja ganz traurig, wenn ihr da extra hinfahrt.“

    Traurig musste nach dem Abpfiff niemand sein. Kurz vor der Pause hatte Johannes Flum das 1:0 erzielt und die knappe Führung hielt umkämpft bis zum Schluss, auch weil Robin Himmelmann in der Nachspielzeit einen Ball festhielt, den viele neben mir schon drin gesehen hatten. Auswärtssieg.

    Mit dem Wermutstropfen, dass Jeremy Dudziak Mitte der zweiten Hälfte von Betreuern gestützt vom Platz humpelte. Gute Besserung.
    Und dem Fakt, dass sich Sami Allagui, nach einem Platzsturm der Kieler, mit der Rückeroberung einer FCSP-Fahne wohl auf ewig einen Platz im braun-weißen Herzen gesichert hatte.

    Mehr Worte zum Spiel und dem Randgeschehen gibt es heute als Verweis auf den Blog des Magischen FC. Und meine Bilder zur Abwechslung mal wieder digital, nachdem ich mit dem Entwickeln der analogen Filme aus den letzten Partien, fehlender Zeit und Chemie geschuldet, schon genug im Verzug bin.

    Ein paar Eindrücke…

    19. September 2017 | Spieltag 07
    Kiel, Holstein-Stadion

    Kiel vs. FCSP 0:1 (0:1)
    [announcement icon=“dfd-icon-photocamera_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ full_width_background=“show“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_bg=“#f9f8f9″ icon_color=“#3b9daa“ border_color=“#f9f8f9″]Ricoh GR[/announcement]
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  • „Hier im Ruhrgebiet…“

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_11″ title_font_options=“tag:h2″ subtitle_font_options=“tag:h1|font_style_italic:1″ subtitle=“Auswärts | Bochum vs. FCSP“ heading_margin=“margin-bottom:20px;“]“Hier im Ruhrgebiet…“[/dfd_heading]

    „Hier im Ruhrgebiet, feiern wir den Auswärtssieg.“ Hängt mir noch im Kopf, als ich diesmal mit dem Auto statt im Sonderzug des Fanladens auf dem Weg nach Bochum bin. Dem gelungenen Abschluss der letzten Spielzeit soll ein guter Auftakt folgen.

    VfL Bochum gegen FC St. Pauli. Die Saisoneröffnung am Freitag-Abend startet aber erstmal mit einem ohrenbetäubenden Pfeif- und Buhkonzert gegen DFB und DFL, ehe Olaf Janßen sein Pflichtspieldebüt als Cheftrainer beim FC St. Pauli geben darf.

    Das Spiel beginnt dann mit Tempo und vielen Chancen. Auf unserer Seite. Die allerdings bleiben ungenutzt. Bochum erholt sich im Verlauf, erspielt sich ebenfalls Möglichkeiten und wir erzielen den Treffer zum 1:0. Sami Allagui legt auf, Christopher Buchtmann vollendet. Auswärtssieg. Und so bleibt der Ohrwurm wieder aufgefrischt doch noch länger im Kopf.

    Ab nach Hause. Als Spitzenreiters. Kann so bleiben.

    Ein paar Bilder…

    28. Juli 2017 | Spieltag 01
    Bochum, Vonovia Ruhrstadion

    Bochum vs. FCSP 0:0 (0:1)
    [announcement icon=“dfd-icon-photocamera_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ full_width_background=“show“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_bg=“#f9f8f9″ icon_color=“#3b9daa“ border_color=“#f9f8f9″]Rollei 35 | Ilford HP5+ @6400[/announcement]
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  • „…in Liga 2.“

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_11″ title_font_options=“tag:h2″ subtitle_font_options=“tag:h1|font_style_italic:1″ subtitle=“Auswärts | Kaiserslautern vs. FCSP“ heading_margin=“margin-bottom:20px;“]“…in Liga 2.“[/dfd_heading]

    Zosch. Mate spritzt beim Öffnen aus der Flasche. Vögel zwitschern. Ein paar Nachtschwärmer sind noch unterwegs. Es ist längst wieder hell. Ein Kellner am Schulterblatt trägt Stühle in seinen Laden.
    Meine Hände kleben. Und ich wische sie an der Jeans trocken. Das bisschen Brause stört dort jetzt auch nicht mehr. Inzwischen habe ich mich sogar an den leicht süßlichen Geruch vom getrockneten Bier gewöhnt, der mir seit gestern Abend in der Nase liegt. Das rechte Hosenbein getränkt. Die Schuhe dunkelgrau gesprenkelt. Ich laufe weiter. Trinke einen Schluck und hänge in Gedanken beim letzten Tag.

    Es ist kurz vor sechs Uhr am Sonnabend-Morgen, als ich die Wohnungstür aufschließe, mich meiner stinkenden Klamotten entledige und ins Bett falle. Nach 24 Stunden auf den Beinen.

    Zwischen Aufstehen und Zubettgehen liegen viele Stunden im Fanladenbus auf der Autobahn. Und drei Bierduschen. Euphorischem Jubel geschuldet. Auf der Gästetribüne auf dem Betzenberg. Wo der FC St. Pauli am Freitag-Abend mit dem 2:1-Sieg gegen Kaiserslautern die letzten drei notwendigen Punkte für den Klassenerhalt holte. Und wo die ganze Anspannung der langen und nervenaufreibenden Saison mit dem Schlusspfiff abfiel.

    Stell dir einfach vor, wie du die Arme in die Luft reißt. Die Erleichterung herausbrüllst. Und deine Stimme untergeht im Geräuschebrei, weil alle um dich herum mindestens genauso laut schreien. Und du auf einmal Tränen in den Augen hast. Dir einmal kurz über das Gesicht wischst und leicht ertappt guckst. Bis du die gleichen feuchten Augen auch bei den Menschen um dich herum siehst. Leicht verschwommen. Bevor du ihnen in den Armen liegst und dich dem kollektiven Glücksgefühl hingibst, das sich mit Erleichterung mischt. Denn genau so war er. Der Moment nach Abpfiff.

    Der Rest der Stimme, der das Spiel überlebt hat, geht schließlich auf dem Weg nach draußen und nach der Abfahrt bei den Gesängen im Bus drauf. Bis in der Nacht langsam Ruhe einkehrt. Und auch meine Augen für eine Weile zufallen. Müde und glücklich. Das Summen noch leise im Ohr…

    „Ich liebe dich. Ich träum`von dir.
    In meinen Träumen bist du Europacup-Sieger.
    Doch wenn ich aufwach`, fällt es mir wieder ein.
    Spielst ganz woanders. In Liga 2.“

    In Liga 2.

    05. Mai 2017 | Spieltag 32
    Kaiserslautern, Fritz-Walter-Stadion

    Kaiserslautern vs. FCSP 1:2 (0:0)
    [announcement icon=“dfd-icon-photocamera_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ full_width_background=“show“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_bg=“#f9f8f9″ icon_color=“#3b9daa“ border_color=“#f9f8f9″]Rollei 35 | Ilford HP5+ @6400[/announcement]
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  • „Würde es gehen, würde ich Dich umarmen.“

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_11″ title_font_options=“tag:h2″ subtitle_font_options=“tag:h1|font_style_italic:1″ subtitle=“Auswärts | Fortuna Düsseldorf vs. FCSP“ heading_margin=“margin-bottom:20px;“]“Würde es gehen, würde ich Dich umarmen.“[/dfd_heading]

    Schlusspfiff.

    Durchatmen. Einmal, zweimal. Freuen. Kopfschütteln. Erstmal wieder zu Puste kommen, in dem Moment nach Spielende, in dem sich die Empfindungen miteinander vermischen und die Anspannung langsam beginnt, sich aufzulösen. Und ab dem ich nach vielen Minuten auf Zehenspitzen wieder auf ganzem Fuß stehe.

    Auf klebrigem Boden diesmal. Weil der Bierregen nach dem Führungstreffer nicht enden wollte. Nach der Notbremse an Cenk Sahin. Rot. Er gibt rot. Raunen neben mir, als der Schiedsrichter die Hand an der hinteren Tasche hat. Stimmung in der Kurve. Der zweite Düsseldorfer Platzverweis in diesem Spiel. Nach der ersten gelb-roten Karte folgte der Euphorie allerdings die Ernüchterung durch den Gegentreffer gleich hinterher.

    Und jetzt – Christopher Buchtmann legt sich den Ball zurecht. Freistoß nahe der Strafraumgrenze. Fast ohne Anlauf. Tor. In der 83. Minute. Das Spiel gedreht. Innerhalb von fünf Minuten. Den Ausgleich hatte zuvor Philipp Ziereis erzielt.
    Die Lautstärke in der Kurve nimmt noch einmal deutlich zu. Und Aziz Bouhaddouz legt nach. Schon in der dritten Minute der Nachspielzeit.

    3:1. Auswärtssieg. Einer, der Nerven gekostet hat. Einer, der nach durchwachsenem Verlauf mit zunehmender Spieldauer dafür immer mitreißender wurde.

    Ich lehne auf dem Wellenbrecher. Heiser. Mitgenommen. Die Schultern zusammengefallen. Still noch einmal die letzten Minuten vor Augen. Freudentänze der Mannschaft. You´ll never walk alone von den Rängen. Mein Blick hängt auf dem inzwischen fast leeren Rasen. Auch die Anzeigetafel ist bereits schwarz. Um mich herum verabschieden sich Menschen.

    Drei Punkte. Elfter Tabellenplatz.

    Ab nach Hause.

    Ich rutsche tiefer in den Beifahrersitz. Aus den Boxen tönt Thees Uhlmann.

    „Hooray, hooray, horray. FC St. Pauli! Würde es gehen, würde ich Dich umarmen. Das hier ist Fußball, das hier sind Dramen.“

    Mitsingen. Mit letzter Stimme. Müde und glücklich. In die Nacht.

    Mit den besten Wünschen für den schwerverletzten Kevin Akpoguma. Gute Besserung auch Bernd Nehrig und Jeremy Dudziak.

    21. April 2017 | Spieltag 30
    Düsseldorf, Esprit-Arena

    Düsseldorf vs. FCSP 1:3 (0:0)
    [announcement icon=“dfd-icon-photocamera_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ full_width_background=“show“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_bg=“#f9f8f9″ icon_color=“#3b9daa“ border_color=“#f9f8f9″]Rollei 35 | Ilford HP5+ @6400[/announcement]
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  • Ein Punkt

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_11″ title_font_options=“tag:h2″ subtitle_font_options=“tag:h1|font_style_italic:1″ subtitle=“Eindrücke von der Südtribüne | FCSP vs. Sandhausen“ heading_margin=“margin-bottom:20px;“]Ein Punkt[/dfd_heading]

    Ein Punkt bleibt aus dem Spiel gegen Sandhausen. Ein Punkt bleibt nach 80 Minuten in Überzahl gegen eine Mannschaft, gegen die der FC St. Pauli zu ideenlos und harmlos agierte. Ein Punkt sind zwei zu wenig im Abstiegskampf.

    Und schwarze Luftballons zum Abschied für jungen Menschen – RIP.

    04. April 2017 | Spieltag 27
    Hamburg, Millerntor

    FCSP vs. Sandhausen 0:0 (0:0)
    [announcement icon=“dfd-icon-photocamera_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ full_width_background=“show“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_bg=“#f9f8f9″ icon_color=“#3b9daa“ border_color=“#f9f8f9″ content_t_heading=““ thumb_t_heading=““ del_t_heading=““]Rollei 35 | Ilford HP5+ @1600[/announcement]
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  • Ein Spiel zum Vergessen

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_11″ title_font_options=“tag:h2″ subtitle_font_options=“tag:h1|font_style_italic:1″ subtitle=“Auswärts | Aue vs. FCSP“ heading_margin=“margin-bottom:20px;“]Ein Spiel zum Vergessen[/dfd_heading]

    Englische Woche. 0:1-Niederlage. Das Spiel vom FC St. Pauli in Aue bleibt auch mit etwas Abstand eines, das man am Liebsten ganz schnell wieder vergessen will. Deshalb ohne weitere Worte – ein paar Bilder…

    31. März 2017 | Spieltag 26
    Aue, Erzgebirgsstadion

    Aue vs. FCSP 1:0 (1:0)
    [announcement icon=“dfd-icon-photocamera_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ full_width_background=“show“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_bg=“#f9f8f9″ icon_color=“#3b9daa“ border_color=“#f9f8f9″]Rollei 35 | Ilford HP5+ @1600 und @6400[/announcement]
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  • Nous sommes St. Pauli

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_11″ title_font_options=“tag:h2″ subtitle_font_options=“tag:h1|font_style_italic:1″ subtitle=“Eindrücke von der Südtribüne | FCSP vs. Union Berlin“ heading_margin=“margin-bottom:20px;“]Nous sommes St. Pauli[/dfd_heading]

    Es gibt Spiele, die gucke ich mir hinterher noch einmal in der Zusammenfassung an, um überhaupt zu wissen, warum um mich herum von einem Slapstick-Tor geredet wurde, wenn es um den ersten Treffer Union Berlins gegen uns ging.

    Freitagabend. Flutlicht. Und mir fehlte in dem Moment das Sichtloch im Fahnenmeer. Und auch bei unserem Tor zum 1:2-Endstand jubelte ich nur nach Gehör. Aber egal. Genau das ist Stadion. Tolle Stimmung. Angeschlagene Stimmbänder. Starkes Spiel gegen einen stärkeren Gegner.

    Ach ja, und mindestens den letzten Becher in die Tonne von Viva con Agua.

    10. März 2017 | Spieltag 24
    Hamburg, Millerntor

    FCSP vs. Union Berlin 1:0 (1:2)
    [announcement icon=“dfd-icon-photocamera_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ full_width_background=“show“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_bg=“#f9f8f9″ icon_color=“#3b9daa“ border_color=“#f9f8f9″]Rollei 35 | Ilford HP5+ @6400[/announcement]
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  • Füüünf zu Null

    [dfd_heading enable_delimiter=“off“ title_google_fonts=“yes“ title_custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:400%20regular%3A400%3Anormal“ style=“style_11″ title_font_options=“tag:h2″ subtitle_font_options=“tag:h1|font_style_italic:1″ subtitle=“Eindrücke von der Südtribüne | FCSP vs. Karlsruher SC“ heading_margin=“margin-bottom:20px;“]Füüünf zu Null[/dfd_heading]

    Eine Woche später. Analoge Verzögerung. Trotzdem noch nicht weniger geil. Gerade hat der FC St. Pauli auswärts bei 1860 München gewonnen. Gutes Spiel. Wichtige Punkte für den Klassenerhalt. Durchatmen.

    Und weitermachen, mit dem Scannen und der Bildauswahl vom 5:0-Heimsieg-Fußballfest gegen den Karlsruher SC. Als Einstimmung nochmal die Tore in der Zusammenfassung ansehen. Dabei in Gedanken wieder k.O. und glücklich nach dem Abpfiff auf der Süd stehend. Freudentaumel-Bier-nass. Das Ergebnis ungläubig wiederholend. 5:0. Fünf zu Null. Füüünf zu Null. Kopfschütteln. Und den vielen glücklichen Menschen um mich herum geht es nicht anders. Ein Spiel, bei dem man sich freut, dass es noch eine halbe Stunde andauern wird, habe ich um Minute 60 gedacht. Auf einen knappen Sieg, vielleicht dreckigen Sieg, vorher gehofft. Die Erwartungen niedrig haltend. Und jetzt? Blick zum Ergebnis. Raunen. Nochmal gucken. Still freuen. Surreal. Sagt dann Einer. Wer weiß, wann wir das wieder erleben. Sagt ein Anderer. Ein Foto von der Anzeigetafel. Macht diesmal so gut wie jeder um mich herum. 5:0. Fünf zu Null. Füüünf zu Null. Ey. 5:0. Immer wieder. Ein Rempler gegen die Schulter ersetzt das Kneifen. Kein Aufwachen diesmal. Fünf zu Null.

    Absacker? Heute gerne. Irgendwas zum Runterkommen. Erst vor`m Fanladen, dann an einem Tresen. Auf den Bildschirmen läuft die Wiederholung des Spiels. Alle jubeln bei den Toren ein zweites Mal. Als ich schließlich zu Hause ins Bett falle, ist es kurz vor vier Uhr. Gesänge noch leise im Ohr. Bis sich Kopf und Körper schließlich langsam beruhigen und ich schlafe, ist es sechs.

    Und am nächsten Morgen – äh, Mittag? 5:0. Immer noch. Müde. Kleine Augen. Grinsen im Gesicht. Könnte eigentlich so bleiben. Die nächsten Wochen. Gegen 1860 ging es immerhin schon gut weiter.

    27. Februar 2017 | Spieltag 22
    Hamburg, Millerntor

    FCSP vs. Karlsruher SC 1:0 (5:0)
    [announcement icon=“dfd-icon-photocamera_2″ use_google_fonts=“yes“ custom_fonts=“font_family:Open%20Sans%3A300%2C300italic%2Cregular%2Citalic%2C600%2C600italic%2C700%2C700italic%2C800%2C800italic|font_style:300%20light%20regular%3A300%3Anormal“ full_width_background=“show“ main_style=“style-3″ main_layout=“layout-3″ font_options=“font_size:11″ content_bg=“#f9f8f9″ icon_color=“#3b9daa“ border_color=“#f9f8f9″]Rollei 35 | Ilford HP5+ @6400[/announcement]
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