Die Geschichte vom 11. August 2018

133 Kilometer mit dem Rad von Wittenberge nach Karwe. Erst einmal, im Frühjahr diesen Jahres, war ich überhaupt über 100 Kilometer gefahren, saß in den letzten Wochen eher sporadisch auf dem Rad. Und hatte mir im scheinbar nicht enden wollenden Hochsommer ausgerechnet den kalten Tag mit Sturmböen und Regenschauern für mein Vorhaben ausgesucht.
Nachdem ich mich vor einiger Zeit mit gutem Vorsatz auf die 100 KM-Strecke (108,9 KM) bei den Cyclassics hochgemeldet hatte, sollte das hier, eine Woche vorher, also meine Generalprobe dafür werden.

Die Daten

Wecker um 4.30 Uhr. Frühstück um 5 Uhr. Rein in die Bahn um 6.10 Uhr. Rauf auf`s Rad um 8.30 Uhr. Ankunft um 13.30 Uhr. 

133 KM  —  4:44:59 h  —  28 km/h Ø

Kilometerlang allein auf dem Deich. Unter schwarzen Wolken und mit Sonne voraus. Mit Regenschauern und mit Wind von allen Seiten. Und mit der ein oder anderen Böe, die mich fast vom Rad geweht hätte, als ich die Aussicht auf dem Oberdeich fahrend genießen wollte. Mit leeren Straßen und mit schlechtesten Plattenwegen, die Flüche weit hörbar provozierten. Mit Rehen und mit Störchen. Und für den Spaß zum Schluss: mit letzten 12 Kilometern, die es mit vollem Gegenwind und leichten Steigungen nochmal in sich hatten.
Um so schöner waren dann die letzten Meter nach passieren des Ortsschildes. Und die Ankunft bei meiner Familie, die um diese Uhrzeit noch längst nicht mit mir gerechnet hatte. Wenn ich ehrlich bin, hätte ich mich vorher selber auch erst zwei Stunden später erwartet…

Die Bilder